Das Training im Amaterasu Dojo

Der Ursprung des Bujinkan Budo Taijutsu sind die Lehren japanischer Kampfkunstschulen der Ninja und Samurai. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich diese weiter und passten sich an die an die Kampfstiele der jeweiligen Zeit an. Daher ist das Bujinkan Budo Taijutsu so eine wandlungsfähige Kampfkunst, die Tradition und Moderne Selbstverteidigung vereint.

Die Grundlage des Bujinkan Budo Taijutsu bildet das Taijutsu. Hierbei handelt es sich um den unbewaffneten Kampf. Das Taijutsu beinhaltet u.a. Schläge, Tritte, Blöcke, Hebel, Würfe und eine umfangreiche Fallschule. Das intensive trainieren der Grundschule ist die Voraussetzung für weiterführende Techniken. Ebenso wird Seishin Teki Kyōyō, die spirituelle Entwicklung, gefördert. Diese beinhaltet unter anderem das Wissen über sich selbst zu entwickeln wie zum Beispiel die eigenen Stärken, Schwächen zu erkennen.

Auf dieser Basis des Taijutsu erlernen Fortgeschrittene Schüler den Umgang mit dem Schwert, Stab, Speer, Messer und weiteren traditionellen Waffen.

Bujinkan Budo Taijutsu schult die Körperbeherrschung unabhängig von Alter und Geschlecht. Für das Training ist keine besondere Vorbildung und es sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen nötig.

Wie auch in den meisten anderen japanischen Kampfsportarten ist die Trainingskleidung ein Budo-Gi dessen Farbe beim Bujinkan schwarz ist. Dazu trägt man japanische Socken (Tabi) und als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zum Bujinkan das Bujinkan- Emblem auf der linken Brust (siehe Graduierungen).

Ein respektvoller Umgang und Rücksichtnahme untereinander ist nicht nur gut für die Gesundheit und verhindert Verletzungen, sonder erhält auch die freundschaftliche Atmosphäre im Dojo.